Archive for Februar, 2017

Feb
27

Laminatboden entsorgen – was es zu beachten gibt

Laminatböden

Laminatböden sind kostengünstig, einfach zu verlegen und sie bieten eine enorme Vielfalt an Farben und Mustern. Der Boden bestimmt wesentlich den Charakter eines Raumes: Wenn Sie einen Raum neu gestalten, sollten Sie auch über einen neuen Boden nachdenken. Gerade weil Böden aus Laminat ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen, wird der Bodenbelag gerne und oft gewechselt. Hier erfahren Sie, was Sie beim Laminat entsorgen beachten sollten:
Altes Laminat muss fachgerecht entsorgt werden. Das Gute an Laminat: Laminat ist kein Sondermüll, sondern schlicht und einfach Sperrmüll. Die meisten Laminatböden bestehen nur aus Holzfasern und Harz – die Umweltgefährdung hält sich bei der Entsorgung in Grenzen. Je nach Art und Inhaltsstoffen des Laminatbodens ist es sogar möglich, Laminatböden in einem Holzofen zu verbrennen.

Besser ist es allerdings, Sie entsorgen Laminat, in dem Sie es außer Haus schaffen. Die gängigsten beiden Möglichkeiten beim Laminat entsorgen: Der Hausmüll oder der Recyclinghof. Kleinere Mengen an Laminat lassen sich rasch und unkompliziert einfach über den Hausmüll los werden. Wer einen ganzen Laminatboden entsorgen möchte, wird heute in der Regel den Weg zum nächsten Recyclinghof antreten müssen. Mengen bis zu drei Kubikmetern werden von vielen Altstoff-Sammelzentren ohne Probleme angenommen. Auch darüber hinaus halten sich die Kosten in der Regel in Grenzen.

Wichtiger ist beim Laminat entsorgen oft die Frage, wie man größere Mengen wegschafft. Die Kombination Auto + Anhänger-Kupplung + Anhänger ist dabei oft die beliebteste Lösung, weil das eigene Fahrzeug dabei nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Optimal sind auch Kombis oder größere Fahrzeuge älteren Baujahrs, bei denen ein zusätzlicher Kratzer keine Katastrophe mehr bedeutet. In den meisten Fällen ist es günstiger, das eigene Fahrzeug zu verwenden als einen Leihwagen zu organisieren.

Feb
27

Tragfähigkeit bindiger Böden

Böden

„Wasser ist der Feind Nummer 1 eines Bauwerkes“. Diesen Satz haben eine Vielzahl von angehenden Bauingenieuren häufig zu hören bekommen. Oft trifft er tatsächlich den Punkt, so auch bezogen auf den Zustand eines Baugrundes.
Es ist daher äußerst ratsam, dass Sie sich mit der Beschaffenheit des Bodens beschäftigen, bevor Sie mit der Planung eines Gebäudes beginnen.

Zusammensetzung und Wirkungsweise

Es gibt zwei Arten von Bodentypen: nichtbindige Böden und bindige Böden. Hier soll jedoch nur auf das Thema bindige Böden eingegangen werden.
Sie kennen es unter dem Begriff „Lehm“. Der Geowissenschaftler nennt es Schluff. Auch die Begrifflichkeit „Ton“ ist geläufig. Schluff und Ton zusammen bilden die Hauptbestandteile des Bodentyps bindige Böden.
Ihre innere Zusammensetzung stellt das Problem dar: Beide sind nicht „körnig“, wie etwa Sand oder Kies, sondern im Fall von Schluff extrem feinkörnig und im Fall von Ton plättchenartig aufgebaut. Dieser Aufbau führt dazu, dass bei Wasserzufuhr die Plättchen die Flüssigkeit aufnehmen und speichern. Je mehr Wasser aufgesaugt wurde, um so geringer wird die Reibung zwischen den Plättchen. Bindige Böden verwandeln sich in Schlamm.
Trocknet er dann wieder ab, verbessert sich die Reibung und bindige Böden werden fester.

Baugrund und Tragfähigkeit

Ein Boden, der schlammig ist, kann nicht tragen. Tragfähigkeit ist jedoch das A und O eines jeden Baugrundes. Somit ist der Tragwerksplaner gefragt.
Wenn eine Verbesserung der Bodenqualität nicht machbar erscheint, muss über eine tiefere Art der Gründung nachgedacht werden: die Pfahlgründung. Diese bringt jedoch eine erheblich höhere Kostenbelastung mit sich. Im schlechtesten aller Fälle ist eine Bebauung unmöglich. Doch, auch wenn auf bindigen Böden ein Gebäude errichtet werden kann: Der Wechsel zwischen weichem und festem Zustand  führt dazu, dass gegenüber einem festem Baugrund Setzungsrisse am Bauwerk sehr viel länger auftreten können.